Willkommen

     

Der wohl berühmteste Wanderweg Deutschlands, der Rennsteig führt auf seiner 168 km langen Strecke von Hörschel an der Werra bis Blankenstein an der Saale die Wanderer auch ein Stück durch den Frankenwald. 

Neben der Burg Lauenstein, dem europäischen Flakon-Glasmuseum samt seines Tropenhauses in Kleintettau gehören vor allem die  Glas- und Porzellanindustriebetriebe zu den Ortsbildern.

Aber auch eine katholische Kirche, der "Dom des Frankenwaldes" prägt den nördlichen Zipfel des Landkreises:

Die besondere Bauform der Hauptkirche soll die Dornenkrone symbolisieren.

 

Ausgewiesene Wander-, Nordic Walking- und Mountainbike-Strecken führen Gelegenheitssportler wie auch ambitionierte Freitzeitaktivisten abwechslungsreich durch tief eingeschnittene Täler und über ausblickreiche Höhen. Im Winter wird die Region mit ihrem abwechselungsreichen Loipennetz und den längsten Skiliften im Frankenwald zum Wintersportzentrum.

 

 

 

Das Flaconglasmuseum

 

 

 

Idyllisch im Wald gelegen - der Freizeit und Badesee - der Ölschnitzsee

 

 

 

Grenzübergang - die Reste der Innerdeutschen Mauer in Heinersdorf

 

 

 

Hoch über Lauenstein steht auf dem Gipfel des 678 m hohen Ratzenberg, der Aussichtsturm "Thüringer Warte". Der 26,5 m hohe Turm steht kaum 200 m von der thüringischen Landesgrenze entfernt. Sie wurde durch ihre einmalige Lage unmittelbar an der ehemaligen Zonengrenze zum Fenster nach Thüringen. Weit hinein ins "Grüne Herz Deutschlands" reicht der Blick von der Aussichtsplattform. So zog der Turm in seinem 30-jährigen Bestehen unzählige Besucher, besonders viele "ehemalige" Thüringer, die einen Blick in ihre alte Heimat werfen wollten, an.

 

 

Der Bau des Turmes wurde am 03. April 1963 begonnen, die Einweihung konnte bereits am 17. Juni 1963 stattfinden. Die große Kundgebung unterhalb des Turmes wurde zu einem eindrucksvollen Erlebnis für alle Besucher. So viele Besucher hatte wohl Lauenstein noch nie gesehen. Die Grenzpolizei sprach damals von ca. 6.000 - 7.000 Besuchern.

Fünf Jahre nach der Einweihung zählte man bereits insgesamt 180.000 Besucher auf dem Turm.
Ende des Jahres 1992 nach fast 30 Jahren seines Bestehens, zählte die Statistik 905 (Kinder), 943 Einzelbesucher. Nicht enthalten sind die Besuchergruppen, die keine Ansichtskarten als Eintrittskarten erhielten. Im März 1994 wurde der Aussichtsturm renoviert.

Ihre Bedeutung als "Schaufenster" in das andere Deutschland hat die Thüringer Warte mit der Wende im November 1989 und der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten zwar verloren, als touristischer Anziehungspunkt wird sie aber wegen ihrer einmaligen Lage im Herzen des Thüringer Schiefergebirges ihre Bedeutung behalten.